Auf nach … Rendsburg [Etappe 1]

Dieses Jahr unternehmen wir einen Motorradurlaub. So richtig – mit Zelt, fremden Ländern und allem was dazu gehört.

Unser Urlaub wurde von einem großartigen Konzert der Alten Bekannten in Paderborn eingeleutet. Direkt am nächsten Tag ging es auf die gepackten Motorräder. Über einen Schlenker durch Hamburg bis „irgendwo in der Nähe von Kiel“ sollte es gehen. Genauer hatten wir uns nicht festgelegt. Mehr als das Ziel (Norwegen) haben wir eh nicht festgelegt. Außer einer groben Etappenplanung überlassen wir alles mehr oder weniger dem Zufall.

Und so kam es das wir nach einer Kaffeepause bei der lieben Verwandschaft in einem Hotel in Rendsburg übernachtet haben. Sonntag abends ist es da so ruhig, das man gefahrlos 4spurige Straßen einfach zu Fuß und ohne Ampel überqueren kann. Da ist einfach niemand. Und überhaupt: das dem Hotel angeschlossene Restaurant hat sonntags geschlossen, aber man könne ein griechisches Restaurant keine 5 Minuten von hier empfehlen. Das es ebenfalls zum Hotel gehört, fand die Rezeptionistin nicht erwähnenswert. Rendsburg wird mir wohl erstmal als die kleine Großstadt in Erinnerung bleiben.

338 km bei warmen, sonnigen Wetter bildeten so den Auftakt unseres Plans, nach Norwegen und zurück zu fahren. Wenn’s geht ohne Fähren.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Oh! Die Fähre von Göteborg nach Kiel hatte früher mal ein grossartigstes Buffet und da gibt es auch Über-Nach-Passagen, die sehr kuhl sind, mit An-Deck-Schlafen und so …

  2. Naja, dafür über mehr oder weniger rutschigen Boden zwei mehr als gut bepackte Motorräder zu rangieren, im Zweifel noch während die Crew und die restlichen Passagiere es eilig haben, das haben wir uns lieber erspart 🙂 wir sammeln auch so schon genug „erste Male“.

    (Jaja, alles nur Vorurteile – ich bin noch nicht mit der Fähre und dem Motorrad irgendwo übergesetzt. Das darf aber auch gerne erstmal so bleiben)

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